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ANTI MÜLLER von Yade Yasemin Önder

Die Ich-Erzählerin in „Anti Müller“ hat einen Kinderwunsch. Einen großen Kinderwunsch. Einen wahnsinnig machenden Kinderwunsch. Das Blöde ist, dass sie schon Mitte dreißig ist und von Männern umgeben ist, die keinen Bock darauf haben, Vater zu werden. Zumindest jetzt noch. Und zumindest auch nicht mit ihr. So wie Kar, der Ex-Freund der Erzählerin. Jahrelang hat
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Das schönste aller Leben von Betty Boras

Bei Romanen, die auf zwei oder mehreren verschiedenen Zeitebenen spielen und Gegenwart und Vergangenheit oft thematisch miteinander verbinden, bin ich oft skeptisch. Zweifellos sind beispielsweise „Unbeugsam wie die See“ oder auch „Die Riesinnen“ wunderschön erzählte Romane, mir waren aber die Figuren und Geschichten zu flach, und sie waren (mutmaßlich) an eine Leserschaft adressiert, der scheinbar
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Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman

Von dem Roman „Ich, die ich Männer nicht kannte“ hatte ich über die englische Ausgabe schon einige positive Stimmen gelesen und ich habe mich wahnsinnig gefreut, als er jetzt auf Deutsch erschienen ist. Und meine Stimme wird sich jetzt auch positiv über den Roman äußern. Sogar sehr positiv, denn der Roman war ein Highlight für
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Ein verlassenes Haus von Lisa Wölfl

Das Cover von „Ein verlassenes Haus“ sticht mir sofort ins Auge. Ich liebe die kontrastreiche und farbige Gestaltung und die wie bei Kremayr & Scheriau immer hochwertige Buchausgabe. Der Roman ist der Debütroman der Wahlhamburger Schriftstellerin Lisa Wölfl. Für ihren ersten Roman hat sie eine Ich-Erzählerin gewählt, die sonst nicht besonders viel Aufmerksamkeit bekommt. Das
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Wer möchte nicht im Leben bleiben von Helene Bukowski

Ich fand schon „Die Kriegerin“ von Helene Bukowski gut, ihr neuer Roman allerdings „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ war ein richtiges Highlight für mich. Bukowski erzählt darin die (teilweise fiktionalisierte) Lebensgeschichte der jungen Pianistin Christina, die sich 1984 in der Wohnung ihrer Eltern aus dem Fenster stürzt und sich so das Leben nimmt. Bukowski
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IRIS von Laura Freudenthaler

„Mit „Iris“ schreibt sich Laura Freudenthaler in den Kanon der feministischen Literatur ein, in einer Reihe mit Ingeborg Bachmann, Elfriede Jelinek und Marlen Haushofer.“ So stand es im Pressetext zu „Iris“, dem neuen Roman der österreichischen Schriftstellerin Laura Freudenthaler. Klar, dass ich diesen „neuen großen“ Roman lesen musste. Wobei, eigentlich hätte mich schon der Verweis
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Spielverderberin von Marie Menke

Erst dachte ich, „Spielverderberin“ von Marie Menke ist ein typischer Roman über drei junge Frauen, deren Freundschaft mit dem Erwachsenwerden kompliziert wird. Und in deren Vergangenheit, wie der Klappentext raunend anteasert, ein dunkles Geheimnis schlummert… Aber Marie Menke überrascht und bezaubert mich mit ihrem Debüt: der Roman hat all das und verhandelt noch so viel mehr.
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Grüne Welle von Esther Schüttpelz

Ich werde mein Fazit zu „Grüne Welle“ gleich am Anfang droppen: Ich fand den ziemlich toll! Ich meine, wer mag denn keine „Grüne Welle“?!? Ja, der Romantitel des neuen Romans von Esther Schüttpelz ist eine Referenz an den Ausdruck für eine hintereinandergeschaltete Grüne-Ampel-Welle. Die ist leider meinem Gefühl nach ziemlich selten. Nicht so bei der








