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Karacho von Susanne Schirdewahn

Das Knaller Cover und dann der Titel „Karacho“ schreien beide: in diesem Roman geht es ab! zu meiner großen Überraschung fand ich dann in dem Roman gar nicht so viel Knalleffekt, wie ich vielleicht gehofft hatte, sondern eigentlich vielmehr die ruhig und fast nachdenklich erzählte Geschichte einer Trennung und einer Findung. Es geht in „Karacho“,
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Leichter Wahnsinn von Emy Koopman

„Leichter Wahnsinn“ hat fast 500 Seiten und dreht sich eigentlich nur um die intimen Reflexionen und die langsame Desillusionierung einer verliebten Frau in einen unerreichbaren Mann. Und ich habe ihn sehr, sehr gerne gelesen! Es ist bereits der dritte Roman der niederländischen Autorin Emy Koopman, aber der erste, der über weite Teile autobiografische Bezüge hat.
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O Caledonia von Elspeth Barker

Ich muss sagen, ich bin dann doch geschockt vom Schluss des Romans. Obwohl eigentlich schon auf der ersten Seite von „O Caledonia“ erzählt wird, was passieren wird. Am Schluss wird die 16-jährige Protagonistin Janet tot sein, und zwar ermordet. Und irgendwie ist auch niemand so wirklich traurig über den Tod des Mädchens, nicht einmal ihre
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Angst vor Männern von Nicole List

Als ich den großen Spiegel-Artikel mit dem Interview von Collien Fernandes las, in dem sie erzählt, warum sie jetzt eine Klage gegen ihren zukünftigen Exmann Christian Ulmen eingereicht hat, war ich entsetzt. Und gleichzeitig nicht überrascht. Schon lange weiß ich, was Männer Frauen antun können, nicht obwohl, sondern weil sie sich in ihrem direkten Umfeld
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Hauch von Xaver Bayer

„Ein unzeitgemäßeres Buch ist kaum denkbar“ steht auf dem Klappentext von „Hauch“. Und das sehe ich auch so. Aber jetzt kommt das Paradoxe: ich meine das keineswegs negativ. Ob ich dem zweiten Teil des Satzes „- und zugleich leuchtet keines unsere Gegenwart so hell aus“ auch so uneingeschränkt zustimmen würde, weiß ich jetzt nicht. Aber
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Unsere unendlichen Tage von Claire Fuller

Ich habe ja schon Romane von Claire Fuller mit großer Freude gelesen, aber „Unsere unendlichen Tage“ ist halt ein echter Banger. Erschienen ist Fullers mehrfach preisgekrönter Roman im Original bereits 2025, auf Deutsch ist er nach den Erfolgen von „Eine englische Ehe“ und „Bittere Orangen“ erst 2021 erschienen. Für mich hatte „Unsere unendlichen Tage“ alles,
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Vaterlos von Thomas Medicus

Der Suizid eines nahen Familienangehörigen reißt oft ein tiefes Loch in das Leben aller Hinterbliebenen. Oft bestimmt die Frage nach dem Warum und Schuldgefühle danach den Alltag, aber manchmal auch Wut darüber einfach zurückgelassenen worden zu sein. Thomas Medicus, der bis jetzt hauptsächlich für seine sehr gelobten Biografien historischer Persönlichkeiten bekannt ist, hat darüber einen








