Alle Rezensionen – nach Erscheinungstermin

Gib einfach ein Thema, Verlag, Land oder Autor:in ein oder was du gerne lesen möchtest und lies meine passenden Buchempfehlungen dazu. Viel Spaß!

  • Unbeugsam wie die See von Emilia Hart

    Unbeugsam wie die See von Emilia Hart

    Ein Roman, so bildgewaltig wie sein Cover: fantastisch, zauberhaft und unrealistisch mit einer guten Portion Übertreibung. Was braucht es mehr für eine Alltagsflucht aus dem grauen, nebligen Herbst? Emilia Hart macht es ihren Leser*innen in ihrem zweiten Roman leicht, komplett in die auf mehreren Zeitebenen angelegte Geschichte einzutauchen. Da zittern Hände und Schenkel, da füllen

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  • Dein Wille wohnt in den Wäldern von Mattias Timander

    Dein Wille wohnt in den Wäldern von Mattias Timander

    Mattias Timander ist ein junger schwedischer Kulturjournalist und freier Autor, der 2024 seinen Debütroman „Dein Wille wohnt in den Wäldern“ veröffentlicht hat. In der Autorenbeschreibung kann ich lesen, dass Timander der ethnischen Minderheit der Tornedaler angehört und seinen preisgekrönten ersten Roman im Original teilweise im tornedalischen Dialekt sowie der Minderheitensprache Meänkieli geschrieben hat. Deswegen hatte

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  • Wir drehen dem Meer unsere Rücken zu von Nancy Hünger

    Wir drehen dem Meer unsere Rücken zu von Nancy Hünger

    Dieser Roman „Wir drehen dem Meer unsere Rücken zu“ von Nancy Hünger hat mich komplett emotional geflasht. Ein riesengroßes überraschendes Highlight! Damit hatte ich bei der etwas vage gehaltenen Kurzbeschreibung gar nicht gerechnet, sondern eigentlich mit einem etwas anstrengenden, anspruchsvollen Roman, den ich mir erst hätte erarbeiten müssen. Aber „Wir drehen dem Meer unsere Rücken

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  • Mit Männern leben von Manon Garcia

    Mit Männern leben von Manon Garcia

     – Überlegungen zum Pelicot-Prozess In diesem Sonderdruck „Mit Männern leben“ kannst du die Überlegungen von Manon Garcia zum Pelicot-Prozess lesen. Ich gehe davon aus, dass du, wenn auch vielleicht nicht im Detail, so aber doch in Grundzügen von dem Fall Gisèle Pelicot und den Vergewaltigungsprozessen in der Presse gelesen oder gehört hast. Manon Garcia ist

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  • Zerbrichmeinnicht von Sibylle Reuter

    Zerbrichmeinnicht von Sibylle Reuter

    Bei „Zerbrichmeinnicht“ bezaubert mich sofort die wunderschöne Covergestaltung des als „Intensive Autofiktion zwischen Bulgarien, Österreich und Deutschland“ angekündigten Romans. Bulgarien ist tatsächlich noch ein großer weißer Fleck auf meiner literarischen Landkarte. Sibylle Reuter erzählt von der Kindheit und Jugend ihrer gleichnamigen Erzählerin in Bulgarien, aber vor allem auch von ihrer schwierigen Familiengeschichte und der Beziehung

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  • Neben Fremden von Eva Schmidt

    Neben Fremden von Eva Schmidt

    Mist, mein Wunschzettel wächst einfach ins Unendliche, aber nachdem ich „Neben Fremden“ von Eva Schmidt gelesen habe, möchte ich unbedingt noch mehr von der österreichischen Schriftstellerin lesen. Und zwar nicht, weil „Neben Fremden“ so unvorstellbar aufregend oder spannend war, sondern weil Schmidt in ihrem Roman so grandios und so treffsicher von einem ganz banalen Leben

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  • Kopflos von Ariana Harwicz

    Kopflos von Ariana Harwicz

    Die Lektüre von Ariana Harwicz‘ Roman „Stirb doch, Liebling“, mit dem die argentinische Autorin international bekannt geworden ist, hat mich aufgewühlt und ziemlich verstört. Aber sie hat mich auch mit ihrer Rohheit und literarischen Qualität fasziniert, so dass ich auch den neuen Roman „Kopflos“ der Schriftstellerin lesen wollte. Was soll ich sagen: Auch „Kopflos“ hat

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  • Der Absturz von Édouard Louis

    Der Absturz von Édouard Louis

    Ich finde ja, dass Édouard Louis ein super starker autofiktionaler Erzähler ist. Es ist sicher auch kein Geheimnis, dass die Romane von Louis nicht nur autofiktional, sondern sogar autobiografisch gefärbt sind. In seinem neuesten Roman “Der Absturz“ steht das Leben des älteren Bruders des Erzählers Édouard im Fokus. Oder besser: Sein Leben und sein früher

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