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Dieses Zimmer kann man nicht essen von Nicol Hochholczerová

Ich habe schon viele Romane über missbräuchliche Beziehungen zwischen Minderjährigen oder sehr jungen Erwachsenen und wesentlich älteren Menschen, die ihren Autoritätsvorteil ausnutzen, gelesen. Wobei das Alters- und Machtgefälle manchmal so groß ist, dass ich das Wort „Beziehung“ nicht mehr dafür gebrauchen möchte. „Dieses Zimmer kann man nicht essen“ sticht unter diesen Romanen durch seine besondere
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KARAT von Karin Rey

Der Roman „Karat“ war mir mit seinem auffällig interessanten und wunderschönen Cover schon öfter auf #bookstagram ins Auge gestochen. Er hatte es aber auf Grund des in der Kurzbeschreibung angeteaserten Inhaltes nicht auf meine Leseliste geschafft. Dort wird nämlich ein spontaner Roadtrip und eine ungeplante Schwangerschaft versprochen, zwei Romanzutaten, die mich jetzt nicht unbedingt in
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Jahre ohne Sprache von Ann Esswein

Als ich die Vorschauen für das Frühjahr 2026 gesichtet habe, ist mir aufgefallen, dass gefühlt jeder zweite Roman, der sich an eine vornehmlich junge, weibliche Zielgruppe richtet, mit dem Hinweise „für Leserinnen von Ruth Maria Thomas“ gekennzeichnet ist. Auch in der Herbstvorschau des Ecco Verlags findet sich neben „Jahre ohne Sprache“ dieser Vermerk. Ich persönlich
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Wir sind das Leben von Saba Sams

„Saba Sams, ich möchte einen Roman von dir lesen!“ schrieb ich vor zwei Jahren am Ende meiner Rezension zu „Send Nudes“. Mir hatte die Sammlung von Short Stories der britischen Autorin ziemlich gut gefallen und ich mochte ihre unkonventionellen und unaufgeräumten Erzählstil. Dementsprechend war ich natürlich gespannt auf den ersten Roman „Wir sind das Leben“
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Der Widersacher von Emmanuel Carrère

Ich lese den französischen Schriftsteller Emmanuel Carrère sehr gerne und sein Roman „Der Widersacher“ steht schon lange auf meiner Wunschliste. Nachdem ich vor kurzem Kaleb Erdmanns „Die Ausweichschule“ gelesen hatte, in der sich der junge Autor mit den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des autofiktionalen Erzählens beschäftigt und dabei auch öfter die Arbeiten von Carrère anführt, war
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Auf der Kippe von Emma Pattee

Ich mag eigentlich nicht so gerne Geschichten, die auch nur entfernt an einen Roadtrip erinnern. Und die Kurzbeschreibung von „Auf der Kippe“ klingt einfach verdächtig nach einem Roadtrip. Eine (hoch!) schwangere Frau irrt nach einem Erdbeben durch Portland, und das auch noch „mit unbestechlichem Witz“ erzählt? Gleich mehrere Zutaten, die ich abtörnend finde. Aber es
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Propofol von Corinna T. Sievers

Ich war super gespannt auf diesen Roman, der schon so lange auf meiner Wunschliste stand. Und als kleiner Teaser vorab: ich fand „Propofol“ richtig toll, unterhaltsam und spannend. Das Narkosemittel Propofol ist wahrscheinlich seit dem Tod von Michael Jackson für die meisten ein Begriff und die Risiken der Anwendung im, sagen wir mal, Privatgebrauch auch.
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Schmutz von Yasmin Zaher

Ich fand, der Debütroman „Schmutz“ [org. The Coin] der palästinensischen Journalistin Yasmin Zaher war ein außergewöhnlich seltsamer Roman mit einer außergewöhnlich seltsamen Ich-Erzählerin. Aber manchmal mag ich seltsame Geschichten richtig gerne, und auch „Schmutz“ habe ich im Laufe des Romans mit wachsender Faszination gerne gelesen. Die Ich-Erzählerin ist, wie die Autorin selbst, gebürtige Palästinenserin und








