MIT BEIDEN HÄNDEN DEN HIMMEL STÜTZEN von Lilli Tollkien

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Mit beiden Händen den Himmel stützen Lilli Tollkien

Natürlich dachte ich als Erstes, als ich “Mit beiden Händen den Himmel stützen“ in der Verlagsvorschau entdeckte, an „Der Herr der Ringe“. Als ich den Roman dann endlich in den Händen hielt und las, merkte ich natürlich ziemlich schnell, dass diese Assoziation jeglicher Grundlage entbehrt.

Als wäre sie dabei gewesen…

Tollkien betont dabei in einem Interview mit dem Verlag, dass diese Strukturen nicht nur in vermeintlichen linken safe spaces wirksam sind, sondern vielmehr in der ganzen Gesellschaft, vielleicht heute sogar mehr denn je.

Mir gefiel dieser unmittelbar spürbare Erzählstil aus Lales Perspektive unwahrscheinlich gut. Das dezente Foreshadowing aus der Rückschauperspektive sorgt für eine gewisse Spannung und ordnet die Geschehnisse teilweise ein. Teilweise lässt Tollkien sie aber auch aus der Perspektive der jungen und kindlichen Lale stehen und überlässt mir als Leserin die schmerzhafte Einordnung.

Ich fand „Mit beiden Händen den Himmel stützen“ hat die Vibes von „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, aber nicht dessen Härte und ist meinem Empfinden nach deutlich poetischer gestaltet.

Es ist meiner Meinung nach ein super starker Debütroman, der auch ohne die dazugehörige Playlist in seinem eigenen, authentischen Sound sehr zu mir spricht und den ich dir auf jeden Fall weiterempfehlen möchte.

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  • Mit beiden Händen den Himmel stützen Lilli Tollkien Klappentext
  • Mit beiden Händen den Himmel stützen Hörbuch

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