Stolz und Zweifel – Eine Verteidigung der Mutterschaft von Marlen Hobrack

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Stolz und Zweifel Marlen Hobrack

“Stolz und Zweifel” heißt das neue Buch der Roman- und Sachbuchschriftstellerin Marlen Hobrack, und es ist, wie der Untertitel schon verrät, eine Verteidigungsschrift der Mutterschaft. Gleich zu Beginn stellt Hobrack die These auf, dass Mutterschaft für viele Frauen, insbesondere für feministisch sozialisierte, heute komplett negativ und als Zumutung konnotiert ist. Ihrer Meinung nach fokussieren sich liberale Medien, Autor*innen und Influencer*innen zu sehr auf die Nachteile, Einschränkungen und Ungerechtigkeiten, die Mutterschaft heute immer noch für viele Frauen mitbringt.

Stolz und Zweifel – Mutterschaft neu denken?

Für mich ist das neue Buch von Marlen Hobrack keines, bei dem ich meinungsmäßig bei allen Punkten mitgehen würde. Im Gegenteil, viele Punkte sehe ich anders und die Erfahrungen, die Hobrack gerne für alle Frauen verallgemeinert,  widersprechen meinen persönlichen Erfahrungen.

Aber ich finde, gerade weil ich eben nicht mit allen Punkten von Hobrack übereinstimme, dass „Stolz und Zweifel“ einige sehr interessante Denkanstöße enthält. Gerade als Frau und Mutter, die sehr vom Lean-in und Girl Boss-Feminismus geprägt und bitter enttäuscht wurde, fühle ich mich sehr gesehen und abgeholt, auch wenn ich dadurch nicht zu dem gleichen Fazit wie  Hobrack komme.

  • Marlen Hobrack
  • Stolz und Zweifel Marlen Hobrack Klappentext

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