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Niemals aus Liebe – Männergewalt an Frauen von Miriam Suter und Natalia Widla

“Es ist an der Zeit, Gewalt gegen Frauen als das zu benennen, was sie ist: ein Männerproblem. Mit diesem Buch versuchen wir, Antworten auf die Frage zu finden, weshalb Männer Frauen Gewalt antun. Warum sie sie töten, warum sie vergewaltigen.” Ich habe schon viele Bücher und Romane zu dieser Frage gelesen. Meine persönliche, plakative und
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Ruf der Leere von Daniel Alvarenga

Letztes Jahr hatte mir der Debütroman „Hundswut“ von Daniel Alvarenga ziemlich gut gefallen. Vor allem der dramatische Schluss und die historische Kontextuierung haben sich bei mir eingeprägt. Alvarenga ließ seinen ersten Roman in der tiefsten bayrische Provinz im Jahr 1932 spielen, entschied sich jetzt aber bei seinem zweiten Roman „Ruf der Leere“ für ein zeitgenössisches
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WER WIR SIND von Lena Gorelik

Ich hatte bis jetzt noch gar keinen Roman der deutschen Journalistin und Schriftstellerin Lena Gorelik gelesen, obwohl sie für ihre Werke schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Im März erscheint ihr neuer Roman „Alle meine Mütter“, der mich interessiert. Und als ich in der Bücherei den 2021 erschienenen Roman „Wer wir sind“ entdeckt hatte, habe ich ihn
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Lügen im Paradies von Colombe Schneck

Für mich ist „Lügen im Paradies“ der erste Roman der französischen Schriftstellerin Colombe Schneck, von der ich jetzt gerne noch mehr lesen möchte. Schneck gilt wie Annie Ernaux oder Edouard Louis als eine Meisterin des autofiktionalen Erzählens, allerdings aus einem gediegeneren Milieu heraus. Auch der Roman „Lügen im Paradies“ hat einen autofiktionalen Hintergrund und basiert
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Dieses Zimmer kann man nicht essen von Nicol Hochholczerová

Ich habe schon viele Romane über missbräuchliche Beziehungen zwischen Minderjährigen oder sehr jungen Erwachsenen und wesentlich älteren Menschen, die ihren Autoritätsvorteil ausnutzen, gelesen. Wobei das Alters- und Machtgefälle manchmal so groß ist, dass ich das Wort „Beziehung“ nicht mehr dafür gebrauchen möchte. „Dieses Zimmer kann man nicht essen“ sticht unter diesen Romanen durch seine besondere
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KARAT von Karin Rey

Der Roman „Karat“ war mir mit seinem auffällig interessanten und wunderschönen Cover schon öfter auf #bookstagram ins Auge gestochen. Er hatte es aber auf Grund des in der Kurzbeschreibung angeteaserten Inhaltes nicht auf meine Leseliste geschafft. Dort wird nämlich ein spontaner Roadtrip und eine ungeplante Schwangerschaft versprochen, zwei Romanzutaten, die mich jetzt nicht unbedingt in
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Jahre ohne Sprache von Ann Esswein

Als ich die Vorschauen für das Frühjahr 2026 gesichtet habe, ist mir aufgefallen, dass gefühlt jeder zweite Roman, der sich an eine vornehmlich junge, weibliche Zielgruppe richtet, mit dem Hinweise „für Leserinnen von Ruth Maria Thomas“ gekennzeichnet ist. Auch in der Herbstvorschau des Ecco Verlags findet sich neben „Jahre ohne Sprache“ dieser Vermerk. Ich persönlich
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Wir sind das Leben von Saba Sams

„Saba Sams, ich möchte einen Roman von dir lesen!“ schrieb ich vor zwei Jahren am Ende meiner Rezension zu „Send Nudes“. Mir hatte die Sammlung von Short Stories der britischen Autorin ziemlich gut gefallen und ich mochte ihre unkonventionellen und unaufgeräumten Erzählstil. Dementsprechend war ich natürlich gespannt auf den ersten Roman „Wir sind das Leben“








