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ACQUA ALTA von Isabelle Autissier

Die französische Schriftstellerin Autissier konnte mich vor Jahren mit ihrem intensiven Roman „Herz auf Eis“ für sich gewinnen. Auch der Nachfolgeroman “Klara vergessen“ von 2020 konnte mich zwar nicht richtig begeistern, ich habe ihn aber gerne gelesen. Auch die Kurzbeschreibung zu „Acqua alta“ versprach spannende Unterhaltung. Nach abgeschlossener Lektüre kann ich sagen, dass Autissiers Zauber
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TROPHÄE von Gaea Schoeters

Spannend as hell, berauschend und nicht mehr aus der Hand zu legen. So muss ein guter Roman. „Trophäe“ hat all diese Eigenschaften und noch ein paar mehr. Zu der sogerzeugenden Story addieren sich gesellschaftskritische Ansätze und ein Blick in die Seele des Archetypen des weißen Mannes. Besagter weiße Mann ist einer von Schoeters Protagonisten und
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Liste der gebliebenen Dinge von Katrin Schumacher

Rezension Bist du neugierig, was hinter dem Roman „Liste der gebliebenen Dinge“ mit diesem traumhaften Cover steckt? Allein die Namen des Romans sind schon märchenhaft: Kato und Mirren. Mit der „Liste der gebliebenen Dinge“ lese ich keinen Roman. Ich betrete ein Gemälde, ich besuche die Höhlen meiner Kindheit, ich rieche längst vergessene und selten gerochene
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ZITRONEN von Valerie Fritsch

Rezension Gerade eben habe ich den Schluss von „Zitronen“ gelesen. Alta, WTF? Dabei habe ich damit gar nicht mit einer Epiphanie dieser Art gerechnet, denn mein erster Kontakt mit der Literatur von Fritsch war wenig freudvoll. Der Roman der österreichischen Schriftstellerin „Winters Garten“ verweigerte mir den Zugang und war schwierig für mich. Dennoch spürte ich
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KRUMMES HOLZ von Julja Linhof

Rezension Hammer, was für ein starkes Debüt! Gerade habe ich „Krummes Holz“ beendet und habe Fragen. Fragen, die mich beschäftigen und Gedanken, die in meinem Kopf rollen. Gedanken über Väter und Liebe und Geschwister und besonders über die Möglichkeit von zarter, vorsichtiger Annäherung trotz großem, emotionalem Gepäck. Den Balast aus der Vergangenheit haben sie alle,
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NACHT OHNE MORGEN von Benoit d‘Halluin

Rezension Völlig überraschend bin ich bei „Nacht ohne Morgen“ auf einen wunderbaren Liebesroman gestoßen. Der Klappentext ließ eigentlich fast einen Kriminalroman vermuten. Es gibt zwar spannenden Elemente, es gibt Verbrechen, es gibt Täter*innen, dennoch ist die Grundessenz des Debütroman des Parisers d‘Halluin die Liebe. Der Roman startet mit einem dramatischen Prolog: der junge Mann Alexis
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ESKALATIONSSTUFEN von Barbara Rieger

REZENSION Warum geht sie nicht einfach? Warum lässt sie sich das gefallen? Ich würde ja einfach abhauen! Ja, einfach. Von außen sieht es immer so einfach aus. Einfach gehen, oder noch besser, einfach gar nicht erst so eine Beziehung anfangen. Wir sprechen von gefährlichen, gewaltvollen Beziehungen. Nicht nur körperliche Gewalt sondern auch psychische Gewalt wie








