Hier findest du alle meine veröffentlichen Rezensionen nach Erscheinungstermin. Du kannst die Suchfunktion nutzen um nach Themen, Genres, Titel und Ländern zu suchen.
Gib einfach ein Thema, Verlag, Land oder Autor:in ein oder was du gerne lesen möchtest und lies meine passenden Buchempfehlungen dazu. Viel Spaß!
-
KERBHOLZ von Carl Nixon

Dank eines seltenen kleinen Lesezeitfensters konnte ich „Kerbholz“ in einem Rutsch lesen und das war auch gut so, denn er war so spannend, dass ich auf jede Störung…empfindlich reagiert hätte! Ich liebe Survival Geschichten aller Art und kam mit diesem düsteren Abenteuerroman voll auf meine Kosten. Dank des großen Erzähltalents von Nixon durchlebte ich den
-
Städte aus Papier von Dominique Fortier

Vom Leben der Emily Dickinson Ich wusste nichts über Emily Dickinson, hatte (vermutlich) noch nie ein Gedicht von ihr gelesen. Ja, das ist möglich und ich verurteile mich nicht dafür. Was ich auch nicht wusste ist, dass Dickinson, deren Gedichte zum größten Teil erst nach ihrem Tod veröffentlich wurden, ein äußerst zurückgezogenes Leben führte. Ihre
-
Der Stein fällt, wenn ich sterbe von Joe Wilkins

Dieser klassisch amerikanische Roman „Der Stein fällt, wenn ich sterbe“ von Joe Wilkins spielt in den Bull Mountains von Montana, einer sehr ländlichen und spärlich besiedelten Region der westlichen USA. Beim Lesen scheint mir die Zeit dort stehen geblieben zu sein, und nicht umsonst wird der Roman als Western Noir beschrieben. Wilkins Thema ist düster,
-
NACHTIGALLENTAGE von Sabine Schiffner

Ich fürchte, ich würde den Gesang einer Nachtigall nicht erkennen, wenn ich ihn hören würde. Dafür erkannte ich in “Nachtigallentage” einen guten Roman für mich! Er bot mir die gelungene Mischung aus subtiler feministischer Gesellschaftskritik und einem Spannungsroman. Sigune ist seit sieben Jahren mit Andreas verheiratet, die beiden haben zwei kleine Kinder. Wobei… eigentlich hat
-
Zeremonie des Lebens von Sayaka Murata

Ich bin großer Fan der Autorin Murata. „Das Seidenraupenzimmer“ und „Die Ladenhüterin“ waren für mich zwei abgefahrene, spektakuläre Highlights, die die Absurdität unseres Zusammenlebens entlarven. Diese Absurditäten, die im vermeintlich Normalen lauern, sind ebenfalls großes Thema in der Kurzgeschichtensammlung „Zeremonie des Lebens“, die ich jetzt dank eines Geburtstagsgeschenks endlich lesen durfte. Die titelgebende Geschichte ist
-
SAUHUND von Lion Christ

Ja mei, der Flori, der hat’s halt nit leicht. Gern möcht ich ihn haben, und recht lieb, hat er ja sonst keinen Menschen außer der Frau Eichinger. Der Flori ist nämlich ein homosexueller junger Mann, der Anfang der 80er in Wolfrathshausen tief im Süden Bayerns merkt, dass er einfach nicht in dieses kleine, verklemmte Spießerleben
-
Stirb doch, Liebling von Ariana Harwicz

„Stirb doch, Liebling“ war kein einfaches Buch. Keines, das ich abends noch zum Abspannen lesen konnte. Es forderte mich sowohl stilistisch als auch inhaltlich. Dabei habe ich einiges mit der Erzählerin in „Stirb doch, Liebling“ gemeinsam. Ich lebe auf dem Land und habe ein Kind (oder mehrere). Der für den Internationalen Literaturpreis 2019 nominierte Debütroman
-
DAS LEUCHTEN DER RENTIERE von Ann-Helén Laestadius

„Das Leuchten der Rentiere“ war einer dieser wunderbaren, dicken Romane, die mich komplett aus meiner Realität in eine andere mitnehmen. Und zwar mit nach Schweden, ganz weit in den Norden, wo die Sonne im Sommer nicht mehr untergeht. Dort lebt das indigene Volk der Sámi im ständigen Konflikt zwischen Tradition und Moderne und im Konflikt








