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HEILUNG von Timon Karl Kaleyta

„Heilung“. Innere und äußere. Ist das nicht der immerwährende heilige Gral? Auch der Berliner Autor Timon Karl Kaleyta nimmt sich in seinem zweiten Roman literarisch des Themas an. Und zwar auf höchst unterhaltsame und dabei subtil tiefgründige Weise. Das Cover und der Titel muten leicht esoterisch an, doch die Kurzbeschreibung erinnert an den Zauberberg. In
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A wie Ada von Dilek Güngör

„A wie Ada“ ist nicht der erste Roman, den Dilek Güngör veröffentlicht. Ihr dritter Roman „Vater und ich“ stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2021. Für mich ist es allerdings der erste Text der Jouranlistin und Schriftstellerin, den ich lese. „A wie Ada“ war für mich ein ungewöhnliches Leseerlebnis. Ich mochte es, die leichten
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PRIMA FACIE von Suzie Miller

Wie du vielleicht auch, wurde ich in meiner Jugend mit den spannenden Justizthrillern von John Grisham sozialisiert. Eine Zeitlang habe ich diese Art von Romanen sehr gerne und intensiv konsumiert. Sie alles hatten Eines gemeinsam: die Autoren und die meisten Protagonisten waren Männer. Anwältinnen oder gar Richterinnen selten oder gar nicht vorhanden. Das ist mittlerweile
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Wir sitzen im Dickicht und weinen

Ich klappe „Wir sitzen im Dickicht und weinen“ nach dem fertig lesen zu und habe das dringende Bedürfnis meine Kinder in den Arm zu nehmen und zu knuddeln und ihnen zu sagen, wie sehr ich sie liebe. Noch ist das unbeschwert und vorbehaltlos möglich, denn sie sind noch klein. Werden sie, wenn sie erwachsen sind,
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Die Hexen von Cleftwater von Margaret Meyer

Der Roman hat mich ganz schön erwischt! Ich schrecke vor hartem Stoff nicht zurück, aber „Die Hexen von Cleftwater“ hat mich ganz schön mitgenommen. Das lag an dem spannenden Schreibstil, aber vor allem an den Babys. Nein, ich kann es einfach nur schwer ertragen, wenn Neugeborenen und ihre Mütter leiden müssen… Und leidende Neugeborene gibt
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Wo Milch und Honig fließen von C Pam Zhang

Oh ja, das war ungewöhnlich! Der Roman „Wo Milch und Honig fließen“ lässt sich nur schwer einem bestimmten Genre zuordnen. Es ist auf jeden Fall eine gesellschaftskritische und spannende Dystopie, denn der Roman spielt in einer nicht sehr fernen Zukunft, in der wir unsere Lebensgrundlage fast vollständig zerstört haben. Ein weltweiter Smog hat sich ausgebreitet
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Die roten Stellen von Maggie Nelson

Liest du gerne autobiografische Reflektionen? Ich definitiv schon. Deswegen lies mich der Untertitel „Autobiographie eines Prozesses“ und die Kurzbeschreibung von „Die roten Stellen“ das Buch unverzüglich in meinen Einkaufskorb legen. Maggie Nelson verarbeitet in ihrem Buch, das im Original bereits 2007 erschien, die Folgen des Mordes an ihrer Tante auf sie selbst und ihre Familie.








