Hier findest du alle meine veröffentlichen Rezensionen nach Erscheinungstermin. Du kannst die Suchfunktion nutzen um nach Themen, Genres, Titel und Ländern zu suchen.
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DER TEUFELSGRIFF von Lina Wolff

Okay, der Roman ist ein Ritt. Ein Teufelsritt. Auf dem Klappentext von „Der Teufelsgriff“ steht: „Niemand schreibt so aufregend, eigensinnig und intensiv über Lust und Gewalt wie Lina Wolff.“ Wolffs Roman ist das Psychogramm einer Frau, die sich im Teufelsgriff einer toxischen Beziehung befindet und sie geht dabei wenig subtil vor sondern wahrhaftig brachial. Ihre namenlose
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Der Freund von Tiffany Tavernier

Ich habe Lust auf Literatur und möchte auch gerne beim Lesen unterhalten werden und bin deshalb immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Bücher, die diese beiden Interessen miteinander verbinden. Mit den Büchern des unabhängigen Schweizer Lenos Verlag fühle ich mich dabei meistens wunderbar aufgehoben. So auch mit dem gerade dort erschienenen „Der Freund“, dem neuesten
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All die kleinen Vogelherzen von Viktoria Lloyd-Barlow

Ich starte meistens sehr unvorbereitet und ohne großes Hintergrundwissen in einen neuen Roman und lasse ihn unvoreingenommen auf mich wirken. Und das erste, was mir in „All die kleinen Vogelherzen“ sofort auffällt ist seine außergewöhnliche und wunderschöne Sprache, die von der Übersetzerin Sabine Längsfeld sehr behutsam und unverwässert in Deutsche übertragen wurde. Auch die Erzählstruktur
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Der Tod in ihren Händen von Ottessa Moshfegh

„Ihr Name war Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie getötet hat. Ich war es nicht. Hier ist ihre Leiche.“ Das steht auf einem Zettel, den die ältere Vesta Guhl auf einem ihrer Spaziergänge mit ihrem Hund Charlie findet. Sonst nichts. Allerdings gibt es keine Spur von einer Leiche, sondern nur diesen Zettel und ein
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ERBGUT

Was von meiner Mutter bleibt von Marlen Hobrack Als die Mutter von Marlen Hobrack überraschend an den Folgen einer atypischen Lungenentzündung stirbt, ist ihr Körper von den Jahrzehnte schwerer Arbeit gezeichnet. Sogar in einem Alter, in dem andere bereits in Rente sind, hatte Hobracks Mutter trotz Rheumas noch weiter körperlich gearbeitet. Warum hinterlässt sie ihren
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Das letzte Leuchten im Winter von Hanna Pylväinen

Für „Das letzte Leuchten im Winter“ wird es am Ende dieser Rezension nur ein sehr eingeschränkte Leseempfehlung geben. Denn ich hatte zwar große Erwartungen an für den National Book Award 2023 nominierten Roman, aber nicht wirklich eine gute Lesezeit. Der Roman wird als „Das zauberhafte Winterbuch von der National Book Award Finalistin – inspiriert von
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Der Zauberberg, die ganze Geschichte von Norman Ohler

Ich habe mich ja schon lange geoutet. Ich bin ein kleiner Fan der Sachbücher von Norman Ohler. Einen seiner belletristischen Romane habe ich allerdings noch nicht gelesen und das hat sich mit seinem Buch nicht geändert. Denn bei „Der Zauberberg, die ganze Geschichte“ handelt es sich wieder um sachliche Informationen, unterhaltsam aufbereitet und eingebettet in
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zu lieben von Ulrike Draesner

Ulrike Draesner ist eine preisgekrönte deutsche Schriftstellerin, die bereits auf ein breites und umfangreiches Werk an Lyrik, Prosa, Veröffentlichungen und literarischen Übersetzungen blicken kann. In ihrem neuen Roman „zu lieben“ schreibt sie autofiktional über ihren Kinderwunsch, die Adoption ihrer Tochter und das Ende ihrer Ehe. Ganz im Mittelpunkt ihres Textes steht die Zeit des Aufenthalts in Sri








