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Zuunterst immer Wolle von Helga Flatland

Vielleicht ist es die Übermüdung aus dem anstrengenden Familienurlaub, vielleicht bin ich überreizt wegen der langen Autofahrt aus dem Norden nach Hause. Aber als ich Flatlands Roman „Zuunterst immer Wolle“ soeben beendete, musste ich weinen, weil er mich so sehr bewegt und traurig gemacht hat. Dabei lese ich wirklich viele Romane, die Mutter-Tochter Beziehungen thematisieren,
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Wie viel von diesen Hügeln ist Gold von C Pam Zhang

Ich war von dem Roman von „Wo Milch und Honig fließen“ so sehr begeistert, dass ich dringend mehr Stoff der amerikanischen Autorin C Pam Zhang lesen wollte. So musst das Hörbuch von ihrem Debütroman „Wie viel von diesen Hügeln ist Gold“ her. Und was soll ich sagen, er hat mir fast noch besser gefallen als
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DATING-ROMAN von Isobel Markus

Das war kein Match zwischen mir und dem Dating-Roman. Leider. „Das ist witzig, unterhaltsam und könnte sofort verfilmt werden.“ sagt Björn Kuhligk auf dem Klappentext und das ist sicherlich richtig, genauso wie die anderen sehr begeisterten Blurbs. Nur: ich habe den Film halt schon in verschiedenen Variationen gesehen und hatte mir wahrscheinlich eine satirisch überspitzte
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Heiligenbilder und Heuschrecken von Layla Martínez

Gerade habe ich „Heiligenbilder und Heuschrecken“ zugeklappt und habe jetzt richtig Gänsehaut! Überhaupt ist der Roman der spanischen Schriftstellerin und Übersetzerin Layla Martínez regelrecht gruselig und war für mich ein ziemlich besonderes und begeisterndes Leseerlebnis! Martínez lässt eine junge Frau und ihre Großmutter „die Alte“ im Wechsel aus ihrer jeweiligen Perspektive erzählen. Beide leben zusammen
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Das Verschwinden von Sandra Newman

Nach „Die Schattenmacherin“ von Lilliy Gollackner war „Das Verschwinden“ für mich bereits der zweite Roman in kurzer Zeit, in dem eine Welt beschrieben wird, in dem die Männer komplett verschwunden sind. Ein Szenario, dass ich unglaublich spannend finde und das großes Potential für aufregende Literatur bietet. Und während der dystopische Roman von Gollackner mich nicht
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Die Tage des Wals von Elizabeth O‘Connor

Dieser bemerkenswerte Debütroman „Die Tage des Wals“ der britischen Autorin Elizabeth O‘Connor hat mir nach einem vielleicht etwas zähen Einstieg gegen Ende hin ausgesprochen gut gefallen. Mir gefällt der Originaltitel „Whale Fall“ fast besser als die deutsche Übersetzung, weil darin eine sehr passende Doppeldeutigkeit anklingt. Aber auch „Die Tage des Wals“ beschreibt natürlich treffend die
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Ich bin der Bruder von XX von Fleur Jaeggy

Die Autorin von „Ich bin der Bruder von XX“, Fleur Jaeggy, ist eine italienischsprachige Schweizer Schriftstellerin und mittlerweile über 80 Jahre alt. Die Originalausgabe der Erzählungen mit dem Titel „Sono in fratello di XX“ erschien bereits 2014 und wird jetzt erstmals in deutscher Übersetzung beim @suhrkampverlag verlegt. Auch weitere Romane, Erzählungen und Geschichten der renommierten
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Trügerische Anziehung von Eshkol Nevo

Eshkol Nevo gehört zu den wichtigsten isrealischen Schriftstellern der Gegenwart. Auch bei uns in Deutschland hat er mit seinen Bestseller Romanen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Für mich war „Trügerische Anziehung“ das erste Buch des Autoren, es wird aber sicher nicht das letzte bleiben, denn ich mochte Nevos Schreibstill und seine subtile Art Zweideutigkeit in seiner








