IRIS von Laura Freudenthaler

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Iris Laura Freudenthaler

„Mit „Iris“ schreibt sich Laura Freudenthaler in den Kanon der feministischen Literatur ein, in einer Reihe mit Ingeborg Bachmann, Elfriede Jelinek und Marlen Haushofer.“

So stand es im Pressetext zu „Iris“, dem neuen Roman der österreichischen Schriftstellerin Laura Freudenthaler.

Klar, dass ich diesen „neuen großen“ Roman lesen musste. Wobei, eigentlich hätte mich schon der Verweis auf Elfriede Jelinek stutzig werden lassen können, denn ich hatte letztlich erst mit „Die Klavierspielerin“ große Probleme.

Es stellte sich nämlich relativ schnell heraus, dass ich auch mit „Iris“ große Probleme habe. Verständnisprobleme. Ich rede hier davon, dass ich schlicht Schwierigkeiten hatte, sowohl dem Text als auch dem Inhalt zu folgen.

Ich könnte jetzt spekulieren, dass Freudenthaler ebenfalls mit der Ausuferung und der Unbegrenztheit ihres Satzes das Hauptthema des Romans, nämlich die Unbegrenztheit von weiblicher Gewalterfahrung, unterstreichen will. 

Ebenfalls Schwierigkeiten hatte ich bei der Interpretation der „tiefen Erschütterung“, die laut Pressetext Iris Arrangement mit Anton erfährt, aber ich habe eine Ahnung.

Ich ahne, dass es mit einer für Frauen* einzigartigen Lebensveränderung und Überwältigung zu tun hat, was wiederum im Kontext von Freudenthalers feministischer Ausrichtung des Romans steht.

  • Laura Freundenthaler
  • Iris Laura Freudenthaler Klappentext

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