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Wir könnten Dschungel sein von Isabella Feimer

Der Dschungel – la selva – Kolibris im Schwirrflug, Schlingpflanzen, Schatten, es ist düster. Giftige Pilze wachsen im Unterholz. Der Dschungel ist toxisch. Bietet er auch Schutz? Die Ich-Erzählerin Ella ist aus Wien und Paris in ein kleines kolumbianische Dorf am Rande des Dschungels geflüchtet. Es ist klar, dass hinter ihr unaufgearbeitete Traumata liegen, die
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APPIUS UND VIRGINIA von G.E. Trevelyan

Oh ja, das war super gut! Ich lese eigentlich fast nur zeitgenößische Literatur, aber ich hatte große Lust auf „Appius und Virginia“, das 1932 erschienen ist. Den darin geschilderte Versuch, einen Affen wie ein Menschenkind aufzuziehen und ihm sprechen und menschliches Denken beizubringen, finde ich in vielerlei Hinsicht absolut faszinierend und absolut verstörend! Trevelyan erzählt
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Reichlich spät von Claire Keegan

Die Erzählung der irischen Autorin Claire Keegan wurde erstmals unter dem Titel „Misogynie“ veröffentlicht, später wurde sie in der Original Ausgabe als „So Late in the Day“ publiziert. Der ursprüngliche Titel ist natürlich absolut auf den Punkt, nimmt aber möglicherweise schon zu viel Interpretation vorweg. Denn „Reichlich spät“ ist das konzentrierte Porträt eines misogynen Typens,
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Die Schönheit der Rosalind Bone von Alex McCarthy

Es brennt öfter in Cwmcysgod. Cwmcysgod?? Das ist der Name des fiktiven walischen Dorfes aus „Die Schönheit der Rosalind Bone“ und wird ungefähr „Kumkassgad“ ausgesprochen, was ich von dem Hörbuch weiß. Auf jeden Fall wird dort öfter mal in den Wäldern gezündelt. In der engen und abgelegenen Dorfgemeinschaft ahnt jeder, wer die Feuer legt, aber
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Elfen & Feen – eine kleine Geschichte der Anderwelt

von Matthias Egeler Ich habe in meiner Leseentwicklung einige Phasen durchlaufen, in denen ich verschiedene Genres ausprobiert habe. Bei manchen Genres ist es eine Phase geblieben. Eine davon ist Fantasy. Ich erinnere mich gerne an die intensive Lektüre von Tolkien, Williams, Martin und co., heute lese ich tatsächlich aber kaum mehr fantastische Literatur. Diese alte
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WÜNSCHEN von Chukwuebuka Ibeh

Obiefuna ist nach mehreren Fehlgeburten seiner Mutter ein absolutes Wunschkind. Obiefuna wächst in Port Harcourt, Nigeria, auf und hat einen jüngeren Bruder. Obiefuna wird von seinen Eltern sehr geliebt, aber von seinem Vater mit sehr strenger Hand erzogen. Obiefuna ist der Protagonist des bewegenden Debütromans von Chukwuebuka Ibeh. Und Obiefuna ist homosexuell. “Homosexuell” In Nigeria
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Bis aufs Blut von Eli Cranor

Du magst Football und/oder amerikanische Spannungsliteratur? Dann könnte dieser Thriller „Bis aufs Blut“, der 2023 mit dem Edgar Allan Poe Award als bestes Debüt ausgezeichnet wurde, dir vielleicht gefallen. In der Kurzbiografie von Eli Cranor lese ich zum Schluss, dass er selbst, bevor er zum Schreiben kam, Footballspieler und Trainer eines Highschool-Teams war. Man merkt
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Jeanie und Julius von Claire Fuller

Es ist schon länger her, dass ich einen Roman von Claire Fuller gelesen habe. „Bittere Orangen“ ist mir aber gut im Gedächtnis geblieben und zwar aus den Gründen, die auch „Jeanie und Julius“ zu einer besonderen Lektüre machten. Jeanie und Julius sind Zwillinge und mittlerweile über 50 und leben mit ihrer Mutter Dot in einem








