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DAS PFERD IM BRUNNEN von Valery Tscheplanowa

Der Roman „Das Pferd im Brunnen“ war ein reiner Cover Griff und zwar ein äußerst glücklicher. Ich fand hier überraschend ein kleines, leuchtendes Juwel. Und den Beweis, dass große Familienromane nicht zwangsläufig viele Seiten brauchen. Valery Tscheplanowa beschreibt in ihrem ersten, teilweise autobiografischen Roman, die Geschichte von vier Generationen russischer Frauen. Sie spannt einen großen
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Kontur eines Lebens von Jaap Robben

Nach dem Beenden des Romans „Kontur eines Lebens“ durfte ich den beigelegten, geheimnisvollen Brief lesen. Er war vom Autor Jaap Robben selbst und sehr bewegend. Darin schreibt er über die Enstehungsgeschichte des Romans und die real zu Grunde liegenden Hintergründe und Menschen. Seine Protagonistin Fieda Tendeloo ist fiktional und steht stellvertretend für viele Frauen ihrer
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MÄNNER TÖTEN von Eva Reisinger

„Würden Sie sagen, dass es hier anders zugeht als im Rest von Österreich?“ „In Engelhartskirchen gibt es keine Fälle von häuslicher Gewalt. Keine Sexualdelikte. Keine Frauenmorde.“ Ja, diesem kleinen österreichischen Provinzkaff Engelhartskirchen ist alles ein klein wenig anders. Das merkt auch Anna Maria, als sie aus der Hauptstadt Wien mit ihrem Neu-Lover Hannes spontan in
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UNSER DEUTSCHLANDMÄRCHEN von Dinçer Güçyeter

Am Ende dieser Besprechung wird es eine fette Hör-/Leseempfehlung für „UNSER DEUTSCHLANDMÄRCHEN“ geben. Das steht fest, aber nicht wie euch am besten die ganze Palette meiner Gefühle während des Hörens dieses Romans vermitteln kann. Ich möchte mich hier gar nicht an Interpretationen und gesellschaftliche Analysen wagen, da findet ihr mittels einer Google Suche genug gutes
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„Wir haben es nicht gut gemacht.“

Der Briefwechsel – Ingeborg Bachmann/Max Frisch Seit seiner Veröffentlichung von „wir haben es nicht gut gemacht“ schlich ich um diesen Briefwechsel herum. Ich bin mit den Werken und Lebensläufen von Bachmann und Frisch nur rudimentär vertraut, aber dieser intellektuelle Nimbus, der diese Namen umweht, hat für mich etwas ungemein Einschüchterndes. Gerade Ingeborg Bachmann war für
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Der Zauberer vom Cobenzl

Von Bettina Balàka Obwohl Bettina Balàka mit „Der Zauberer vom Cobenzl“ ihr 21. (!) Buch veröffentlicht, ist es (soweit ich mich erinnere) mein erster Roman dieser preisgekrönten österreichischen Schriftstellerin. Es wird aber nicht mein letzter bleiben, denn dieser feinsinnige, historische Roman hat mir ziemlich gut gefallen! In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist Europa
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Kleine Kratzer von Jane Campbell

Lest ihr gerne Kurzgeschichten? Ich muss sagen, ich greife nur in Ausnahmefällen zu dieser Form. Oft sind sie mir zu intensiv, zu stark verdichtet, zu hart in ihrer Pointe. Als ich in der Herbstvorschau des Kjona Verlag diese Sammlung von Kurzgeschichten sah, wusste ich, es ist Zeit für eine solche Ausnahme. Denn in „Kleine Kratzer“








