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ARSON von Laura Freudenthaler

Freudenthaler erzählt in „Arson“ von einer Frau und einem Mann. Die Rastlose und der Schlaflose. Die Verletzte auf der Flucht und der Feuerjäger. Zwei Existenzen am Rande des Kontrollverlusts. Es fällt mir leicht, mich auf Freudenthalers fragmentarische Erzählform einzulassen. In die Stimmung einzutauchen. Manchmal konkret, manchmal traumhafte Bilder und Szenen, teilweise abstrakt, nicht greifbar und
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MALUS von Simone Hirth

Dieser Roman „Malus“ ist furchtbar. Furchtbar wichtig, furchtbar aktuell und auch noch furchtbar gut! Seit “12 Grad unter Null” von Anna Franziska Herzig hat mich kein Roman mehr so furchtbar wütend gemacht! Die deutsch-österreichische Autorin Simone Hirth hat mit “Malus“ eine wahnsinnige Parabel über unsere patriarchale Gesellschaft geschrieben, in der noch viel zu oft toxische
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Das leise Platzen unserer Träume von Eva Lohmann

„Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben.“ Jo, Rilke. Bißchen überstrapaziert, der Herbst, aber im Roman „Das leise Platzen unserer Träume“ passen diese Zeilen einfach wunderbar. Der ganze Roman ist wunderbar. Wehmütig und tröstlich.Das kann ich wirklich gut gebrauchen. Kennt ihr nicht auch das Gefühl,
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TASMANIEN von Paolo Giordano

„Tasmanien“ konnte nicht an meine Begeisterung über Giordanos „Den Himmel stürmen“ (2018) anknüpfen. Dieser Roman und „Die Einsamkeit der Primzahlen“ waren für mich eindrückliche Lese- und Hörerlebnisse, was ich über „Tasmanien“ nicht sagen werde. Ich kann nicht einmal sagen, ob ich „Tasmanien“ für ein gutes Buch halte, zu undifferenziert ist meine Meinung darüber. Es entzieht
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Und hinter mir das Nichts von Berthe Obermanns

Diesmal bin ich besser vorbereitet. Nach ihrem ersten Roman „Gleich unter der Haut“, der mir mit der Schlagkraft einer griechischen Tragödie in den Magen boxte, rüstete ich mich emotional vor der Lektüre zweiten Romans „Und hinter mir das Nichts“ von Berthe Obermanns. Denn Obermanns Romane sind düster, sehr düster, keine Wohlfühlbücher, sondern existenzialistische Fragestellungen. Schon das
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DOTTERLAND von Karoline Therese Marth

Der Roman „Dotterland“ hat mir sehr gut gefallen, auch wenn klassische Coming-of Age Geschichten mittlerweile nicht mehr so mein Ding sind. Mit klassischen Coming-of Age meine ich aber eigentlich die aus späterer, meist männlicher Sicht, geschriebenen und schon durch das erwachsene Denken bereinigte und zensierte Geschichten. Die Autorin Karoline Therese Marth ist allerdings allein schon
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Cleopatra und Frankenstein

Von Coco Mellors Die nächsten Tage werden Besprechungen des Romans „Cleopatra und Frankenstein“ sicher die Feeds dominieren. Ich wollte ihn auch unbedingt lesen. Und er hat meine Erwartungen nicht enttäuscht, ich mochte ihn ziemlich gerne. Ein richtiger Page Turner. Die spoilerfreie Kurzzusammenfassung könnte lauten: ein kaputter, mittelalter Mann und eine kaputte, junge Frau verlieben sich
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Von den fünf Schwestern, die auszogen, ihren Vater zu ermorden

Von Melara Mvogdobo „Hilaire Mbongo Nkomo vergewaltigte all seine Töchter in ihrer Kindheit und hinterließ, wo immer er gelebt hatte, eine Spur der seelischen Verwüstung.“ Diese fünf Töchter aus dem Roman von Melara Mvogdobo heißen Céleste, Sheshe, Lea, Marion und Séraphine, sind mittlerweile erwachsen und wohnen in der Schweiz. Nur die älteste Tochter Séraphine ist








