The Slicks von Maggie Nelson

Geschrieben von:

the slicks Maggie Nelson

Über Sylvia Plath und Taylor Swift

Und dieses Vorwissen hat mir beim Lesen von „The Slicks“ sehr weitergeholfen. Denn Nelson setzt einiges an Grundwissen über Swift und Plath voraus. Es ist offenkundig, dass sie sich bereits lange und intensiv mit den Werken beider Künstlerinnen auseinandergesetzt hat. Sowie mit deren Rezeption in den Texten anderer.

In ihrem Essay vergleicht sie die beiden Frauen vor allem in Hinblick auf den Ruhm bzw. ihre Berühmtheit, die sie während (Swift) und nach (Plath) ihren Lebzeiten erfahren.

“Wenn ich über Swift und Plath zusammen nachdenke, kehre ich immer wieder zu einem sehr schlichten Gedanken zurück: Sylvia Plath ist tot, und Taylor Swift lebt.”

Ich habe den kurzen, aber sehr gehaltvollen Text super gerne und mit Interesse gelesen. Und würde ihn als anspruchsvoll (für mich), aber noch lesbar beschreiben, also ähnlich wie ich bereits „Die roten Stellen“ empfunden hatte.

Etwas schade fand ich, dass er nicht wirklich aktuell (von 2024) ist und somit die neuesten Entwicklungen in Swifts Leben und Karriere nicht berücksichtigt. Außerdem würde ich ihn dezidiert Leser*innen empfehlen, die sich schon mit den Arbeiten Nelsons, Swift und Plath beschäftigt haben.

  • the slicks Maggie Nelson Klappentext
  • Maggie Nelson

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